Hallo Sebastian,
entschuldige bitte, wenn ich mein Vorgehen/Problem nicht klar beschrieben bzw. vollkommen verstanden habe.
Zur Klärung/Verdeutlichung beschreibe ich nochmals ausführlich meine Konfigurationsszenarien:
Windows XP stellt den primären (Nr. 1) und sekundären Monitor (Nr. 2) symbolisch mit den entsprechenden Nummern im Fenster "Eigenschaften von Anzeige" unter "Einstellungen" dar. Unter "Erweitert" kann ich diese Zuordnung (abhängig von den Fähigkeiten der Grafikkarte) ändern.
Bei meinem Desktop kann ich dies auch ändern und SongBeamer stellt wie erwartet alles mit vertauschten Rollen dar.
Bei meinem Notebook scheint indess die Grafikkarte (SiS650) leider nicht so flexibel zu sein. Hier kann ich bei angeschlossenen 2. Monitor nur diesen als primären Monitor und den internen (oder TV) als sekundären auswählen.
Lediglich in der Kombination interner LCD und TV-Ausgang kann die Zuordnung primär/sekundar in geeigneter Weise eingestellt werden, was aber für den Beamer eine schlechtere Darstellungsqualität bedeutet (verglichen zum Monitorsignal).
Nun bietet Windows XP aber noch folgende Möglichkeit:
Via Checkbox "Dieses Gerät als primären Monitor verwenden" kann ich einen der beiden Monitore logisch als primären Monitor definieren (bzw. verwenden).
(Dies ändert natürlich nichts an der Numerierung der Monitore, d.h. die werden nach wie vor entsprechend ihrer physikalischen Gerätezuordnung mit Nr. 1 bzw. 2 dargestellt !!!)
Die Windows XP Hilfe meint dazu: "Die meisten Programme starten dann in diesem Monitor (der zur primären Verwendung markiert wurde)."
Und das stimmt in der Tat. Die MS Office Programme starten zunächst im von mir als primär definierten Monitor, merken sich aber den Monitor in dem sie geschlossen wurden (wenn ich z.B. Word in den anderen Monitor gezogen habe) und starten künftig dann von diesem.
MS Powerpoint 2003 bietet auch die MÖglichkeit die Präsentation auf einem zweiten Monitor darzustellen. Und hier kann man in den Optionen einstellen, ob die Präsentation auf dem Hauptbildschirm (primärer Monitor) oder dem Zweitbildschirm (sekundärer Monitor) dargestellt werden soll. Hier lässt sich die Zuordnung von Vorschau-Screen u. Präsentation-Screen unabhängig von den definierten primär/sekundär Monitoren einstellen.
Eines der Programme, welche offensichtlich nicht im mit Checkbox "Dieses Gerät als primären Monitor verwenden" markierten Monitor starten, scheint SongBeamer zu sein: SongBeamer zeigt zwar den Startup-Screen im als primär zu verwendend markierten Monitor, öffent dann aber das Programmfenster ungeachtet der genannten Checkbox stets im Gerät das in den Windows Einstellungen mit der Nr. 1 bezeichnet ist (= primärer Monitor).
In den im folgenden (bereits im letzten Posting) beschriebenen Fällen habe ich nur die Windows XP Einstellungen (Checkbox "Dieses Gerät als primären Monitor verwenden") verändert und stets die Checkbox "Windows-Desktop auf diesem Monitor erweitern" markiert.
Die SongBeamer Option "Präsentationsziel" hatte ich stets auf "automatisch" belassen.
Fall 1:
Monitor Nr. 1 in Windows XP mit "Dieses Gerät als primären Monitor verwenden" markiert bewirkt, dass SongBeamer auf dem Monitor Nr. 1 gestartet, dort auch die Vorschau angezeigt wird, die Präsentation hingegen auf Monitor Nr. 2 angezeigt wird.
(Das ist die Konfiguration, die prima funktioniert)
Fall 2:
Monitor Nr. 2 in Windows XP mit "Dieses Gerät als primären Monitor verwenden" markiert bewirkt, dass SongBeamer wiederum auf dem Monitor Nr. 1 gestartet wird.
Nachdem ich das Programmfenster verkleinert habe, kann ich es dann aber auf Monitor Nr. 2 ziehen u. dort maximieren.
Bei Klick auf eine Folie wird diese auch auf Monitor Nr. 1 angezeigt.
Indess wird keine Vorschau angezeigt und die Tasten P (Vorschau-Modus) bzw. L (Live-Modus) zeigen keinerlei Wirkung.
Meine Interpretation:
zu Fall 1: Songbeamer bedient die beiden Monitore wie erwartet korrekt, d.h. mit Vorschau/Live-Modus etc.
zu Fall 2: SongBeamer verhält sich so, als wäre nur ein (auf zwei Bildschirme erweiterter) Monitor angeschlossen und lediglich das Windows XP Feature "Erweiterung des Desktop" benutzt.
Ich hoffe, ich habe mein Problem nun etwas deutlicher gemacht. Siehst Du evtl. dennoch eine Möglichkeit? Es wäre schade, wenn ich deswegen ein neues Notebook kaufen müsste (nur ein Scherz) oder die Projektion nur über das Video-Signal durchführen könnte.
Gruss Wolfgang