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In Ear Monitoring und personal Monitoring

 
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Matze M



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BeitragVerfasst am: Di Sep 22, 2015 12:05 pm    Titel: In Ear Monitoring und personal Monitoring Antworten mit Zitat

Hallo liebes Forum Very Happy

Eigentlich wollten wir nur 2 neue Bühnenmonitore kaufen, da die bisherigen (aktiven) Teile langsam den Geist aufgeben...

Nun kam seitens einiger Musiker der Wunsch auf Richtung In Ear zu gehen.
Wir hatten das aus kostengründen bisher nicht verfolgt, doch da nun ein gewisses Budget da ist...

Neben dem klassischen In Ear Systemen, bei denen Quasi die Bühnenmonitore durch Funkstrecken ersetzt werden, gibt es ja mittlerweile auch diverse "personal mixing Systeme" wie das Behringer P16, Allen Heath ME-1, Aviom etc.

Die Frage nun in die Runde:
Gibt es Erfahrungen mit solchen Systemen?
Sind die nur was für erfahrene Musiker mit tontechnischen Background oder kann das auch von "Laienmusikern" genutzt werden?

Wir haben in unserer Gemeinde beide Sorten Musiker Confused daher wären hier Erfahrungswerte natürlich hilfreich.

Zum Hintergrund: Wir nutzen ein Allen Heath GLD-80 und derzeit 4 Monitorwege. Das GLD könnte mit einer Erweiterungskarte für o.g. personal Mixing Systeme erweitert werden.

Danke für rege Beteiligung.

LG MM
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Und ich werde dem Getöne deiner Lieder ein Ende machen, und der
Klang deiner Lauten wird nicht mehr gehört werden. Hesekiel 26,13
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jesus_shark



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BeitragVerfasst am: Mi Sep 23, 2015 12:39 pm    Titel: Empfehlung + Erfahrungsbericht: Behringer P16, P16-I, P16-D Antworten mit Zitat

Hallo Matze,

also wir haben 4 aktive Teile die nur noch rumstehen Wink Werden ungefähr 1x pro Jahr für größere Straßeneinsätze genutzt. Für kleinere haben wir ein System mit Akku. Falls ihr zwei abkaufen wollt Wink


Also den Wunsch von einigen Musikern auf In-Ear zu gehen kann ich voll nachvollziehen. Einmal ist das ganze technisch ja nicht mehr aufwendig, andererseits ist das ganze extrem komfortabel für die Musiker.
Macht den Musikern aber auch klar, dass wenn das wirklich gut klingen soll sie 100+€ für gute InEears zurücklegen sollten. Wir haben als Standardausstattung für alle Musiker 30€ Teile geholt und die funktionieren auch. Einige haben sehr gute Erahrungen mit Shure 100€ Teilen oder diejenigen die mehr hingelegt haben mit 1964Ears InEars überragende Erfahrungen.

Also wir setzen Funk für die Sänger ein (muss man nicht). Wir haben dazu anmeldungsfreie LD Systems MEI 1000 G2 im Einsatz. Funktionieren gut. Aber falls ihr die hinter die Bühne stellen wollt, solltet ihr einen Antennen Combiner einsetzen (gibts von LD Systems nicht!!! die haben nur einen Antennen Splitter) und die Antennen auf der Bühne oder auf die Bühne gerichtet montieren. D.h wir haben 4 Funksysteme laufen. Wenn man nur 2 oder 3 Sänger da sind kommen halt die Gitarristen/Bassisten in den Genuss drahtlos IEM zu haben.
Die Sänger haben dann auch Funkmikros, obwohl ich da eher Funk IEM anschaffen würde als Funk-Mikros, weil Kabel hinter sich her ziehen anstrengender ist als Kabel vor einem herführen.
Es geht aber auch ohne Funk.


Wir nutzen ansonsten die Behringer Variante. Alle sind vom Klang her begeistert, sogar die professionellen Musiker die wir im Team haben. Viel hängt von deinen Kopfhörern ab.

Als Setup haben wir auf der Bühne selbst 4 Stück (2x Gitarre, Piano, Schlagzeug) und an der Seite der Bühne hinterm Schlagzeug versteckt nochmal 5 Stück (4 für Sänger die an die Funken angeschlossen sind + 1 Bass). Wenn ich das von A&H kaufen müsste hätte ich 3600€ mehr gezahlt (Behringer: 300€, A&H: 700€ - je nach dem wie gut du verhandeln kannst, kannst du den Preis sicherlich noch drücken).
Ohne das A&H Teil je in der Hand gehabt zu haben, hätte ich gesagt, dass hier der Vorteil in dem mitnehmen der Konfiguration (USB Buchse) und der LED Anzeige des Kanalnamens liegt. Behringer hat dafür zu jedem Kanal noch ein individuell einstellbaren EQ und Limiter.

Ich gehe jetzt mal davon aus, dass du zu eurem GLD-80 eine oder wahrscheinlich zwei digitale Stageboxen hast, oder? Ohne die kann man das ja nur sehr sinnbegrenzt nutzen wenn ich das von den Bildern her richtig einschätze.
Wenn ich das jetzt so durchrechne, könntest du dir eine Menge Geld sparen wenn du (bis zu 16) freie Ausgänge an deinen Stageboxen übrig hast (kannst ja auch weniger nutzen). Dann kaufst du dir für ca. 150€ den Behringer P16-I (AD-Wandler mit 16 Eingängen), die nötigen P16s und wenn du mehr als 6 P16s nutzt und keine Lust auf Stromkabel hast dann noch den P16-D dazu (der gibt dir nochmal 8 zusätzliche Ports). Die Ports bieten jeweils POE (Stromversorgung über die LAN-Leitung mit der du die P16s anschließt, Power over Ethernet).
Nur so als Idee, wenn ihr das Geld habt und auch ausgeben wollt ist es natürlich schöner in einem Ökosystem zu bleiben was Audio angeht. Das "Problem", dass du beim P16 keine Anzeige vom Kanalnamen hast, haben wir einfach so gelöst, dass wir fest definiert haben (passt bei >95% der Gottesdienste und wir haben jede Woche 5, also 260 im Jahr) welcher Ausgangskanal wohin geroutet wird und dann das ganze so auch als Kanalbeschriftung ausgeduckt und unter den 16 Buttons auf den P16s geklebt.

Funktioniert bei uns wunderbar.
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Gruß
Jesus_Shark
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Matze M



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BeitragVerfasst am: Fr Sep 25, 2015 1:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jesus Shark,

danke für deine ausführliche Antwort!
Das hilft in jedem Fall schon mal!

Also das ME-1 von A+H ist leider wirklich sehr teuer, Vorteil natürlich, dass ich das an der Stagebox direkt anschließen kann und eben die Kanalnamen etc. original aus dem Pult bekomme.

Für die Behringer Sache bräuchte ich dann genug Ausgänge an der Stagebox oder eine zusätzliche ADAT Ausgangskarte fürs Pult (teuer).

Das mit den Ausgängen an der Stagebox ist bei uns möglicher Weise ein Problem, da aufgrund der Verkabelung (die ursprünglich natürlich analog war und noch ist) die Mikro- und Monitoranschlüsse in Bodentanks (3 Stk auf der Bühne mit je 12 XLR) fest verbaut sind und die 3 Multicores in der Technikecke enden. Dort gehen sie dann auf die "Stagebox" AR2412. Für die Funkmikros haben wir zusätzlich noch eine AR84.
Die Ausgänge sind zum einen durch die Monitorwege aber auch durch weitere Ausspielwege z.B. Master (geht auf die Amps) auf Funkkopfhörer für Eltern Kind, Bistrobereich, Küche, Recording etc. belegt. D.h. ich könnte mit viel hin und herschieben vielleicht noch 10 Ausgänge freibekommen....

Und dann bleibt noch die eigentliche Frage, wie das mit der Bedienung der Personal Mixer läuft.

Wie sieht das bei euch aus? Sind alle Musiker in der Lage bzw. willens sich ihren eigenen Monitormix zu erstellen oder habt Ihr einen extra "Bühnentechniker" oder Musiker, die den anderen helfen?

Wir wollen jetzt mal einen Versuch mit einem drahtgebundenen in Ear und der OneMix App von A+H starten.
D.h. die Musiker bekommen zunächst den "normalen" Monitormix vom Pult auf den IEM bzw. die aktiven Bühnenmonitore, können den Mix aber mit der App selber verändern bzw. sich selber einstellen.

Erste "trockene" Versuche mit der App haben gezeigt, dass sich diese so konfigurieren lässt (u.a. durch Nutzerrechte), dass kein dramatischer Eingriff in den "FOH Mix" erfolgen kann.

Ich berichte dann von den Erfahrungen.

Trotzdem würden mich natürlich weitere Erfahrungswerte hier aus dem Forum sehr interessieren.

LG MM
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jesus_shark



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BeitragVerfasst am: Sa Sep 26, 2015 12:02 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Matze,

also wenn ich das jetzt richtig beurteile hast du...
AR2412 - 12 Ausgänge
AR84 - 4 Ausgänge
GLD-80 - 6 Ausgänge (4 XLR, 2 Klinke) & 4 digitale (2x spdif, 2x aes)
... 22 analoge und vier digitale Ausgänge insgesamt, oder?

Ist ja mal gar nicht so wenig. Du meintest aber, dass du davon max. 10 frei bekommst.
(Ich glaub das nennt man mittlerweile Luxusprobleme was wir hier haben Wink ).

Adat
Naja ... zur Adat-Karte und die Einbindung damit ins die P16-Reihe kann ich dir leider kein Erfahrungsbericht geben. Ich könnte dir jetzt lediglich vorrechnen, dass ab du ab dem 3. Personal Monitor du mit 3xP16M, 1xP16I & 1xAllen & Heath Mini Multi Out Karte günstiger kommst wie mit 3xME-1 (~300€ günstiger, wären also sogar schon 4xP16M).
(Also an alle die hier lesen, ich will hier nicht unnötig Werbung für Behringer machen, aber vom Preis her ist das Teil einfach genial. Ich bin auch kein Händler und verdiene nix daran. Nur meine Meinung.)
D.h. hier musst du deine vorhandene Konfiguration nicht mal umbauen, weil (wenn ich das richtig verstehe) die ADAT Ausgänge auf die Ausgangskanäle 33-56 geroutet werden (laut: www.allen-heath.com/media/ap7654_5+M-MMO.pdf).

Zweite Überlegung zu Ausgängen
Funkkopfhörer für Eltern Kind, Bistrobereich, Küche -> 3 Stück
+ wegfallende 4 Monitore -> insg. 7 Stück
wären wir schon bei 17 von 16 benötigten Ausgangskanälen.
Meine Überlegung ist die, dass ihr evtl. für spezielle Bereiche wo es Sinn macht euren Mix mit einer P16 ersetzt. So könnten dann z.B. die Eltern selbst den Pastor etwas lauter drehen wenn gebraucht, oder ihr macht die Einstellung immer noch und nutzt die vorhandene XLR Leitung und positioniert einfach drei P16Ms in euren FOH Bereich und könnt das für von dort abhören für die Eltern etc. wie ihr ja jetzt vermutlich auch macht bloß halt am Pult.
Das einzige ist, dass 3 P16s teurer sind als die ADAT Karte.
Vorteil wäre hier, dass ihr einfach ein LAN-Kabel zu den jeweiligen Zimmern legen könnt (alles ab Cat5e tut, wir haben Cat7a verlegt. Kostet auch nur noch 0,6€/Meter) und euch evtl. Probleme mit zu langen Audio-Leitungen spart. Brummen usw. das man dann mit einer DI-Box lösen muss. So hättet ihr dann wieder ein paar DI-Boxen parat Wink.
Nur so ein Gedanke.

Generell kommt ihr auch erstmal mit 10 Kanälen aus. Wir haben alle 16 belegt und das gibt den Musikern natürlich enorme Flexibilität. Bei der Belegung muss ich mal schauen ob ich ein Bild herbekomme.

Ich kenne eure Gemeinde nicht. Von den zwei Bildern die ich online gefunden habe, habt ihr so bis zu 6 Bandmitglieder auf der Bühne, oder?
Sind halt mal ~1400€ Ersparnis bei ADAT + P16 gegenüber ME-1. Aber das müsstet ihr auch mal von der Handhabung testen welches euch besser zusagt wenn das Geld grundsätzlich vorhanden ist.

Bedienung der Personal Mixer
Wir hatten einen kurzen Workshop mit den Bandmitglieder vor der ersten Bandprobe gemacht bei der wir es eingeführt haben. Dann die ersten paar Male betreut und Fragen beantwortet und evtl. auch mal selbst eingegriffen und einzelnen step-by-step gezeigt wie sie vorgehen sollten. Z.B. erst deine Gesamt-Lautstärke moderat einstellen dann Instrumente mixen und dann deine Stimmen dazu so das du sie hörst und am ende evtl. nochmal die Gesamtlautstärke anpassen. Tricks wie Links und Rechts panen nutzen bei Stimmen und Gitarren (falls 2 da sind) oder links Keys und rechts Gitarre.
Besonders intensiv haben wir uns um die Lobpreisleiter gekümmert. Sobald die es nämlich verstanden haben können diese auch nochmal mit eingreifen und den Musikern/Sängern helfen. Mittlerweile machen wir gar nichts mehr außer den Leuten evtl. mal sagen auf welchem Kanal welcher Sänger liegt. Vom Aufwand den du dir als FOH-Techniker sparst ist das enorm. Keine Monitormixe mehr machen. Plus du hast nicht die Bühnenlautstärke die dir in deinen FOH-Mix immer wieder querschießt.

Mittlerweile übernehmen auch die Lobpreisleiter bzw. eine Person aus dem Lobpreisteam die Einweisung für die neuen die dazu kommen.

Außerdem legen wir Wert darauf, dass die Musiker sich das ganze während der Probe so einstellen, dass sie während es Lobpreises nicht mehr dran rumfummeln. Mit der Ausnahme vom Keyboarder und Schlagzeuger stehen die anderen Teile deshalb auch entweder hinter der Bühne (Bass per Kabel + Sänger per Funk) oder auf dem Boden möglichst unerreichbar (Gitarristen). Einfach ein 3m oder 5m Großklinke auf Weiblich Kleinklinke (Stereo) genommen und der Gitarrist hat genügend Bewegungsfreiraum. Für die Gitarristen haben wir das dann sogar so vorbereitet, dass wir ein gutes Gitarrenkabel als Gemeinde gekauft haben und das gerade erwähnte Klinke-Kabel für die InEars und haben das mit einem Kabelschlauch zusammen gemacht. So hat er nur "ein" Kabel an sich hängen, dass er mitschleift, wenn er sich bewegt.

Immer her mit den Fragen.

Und ich kanns nicht oft genug wiederholen. Die In-Ear-Kopfhörer die die Musiker machen können das ganze entweder extrem einfach zu mixen und wunderschön klingen lassen oder auch extrem schwer machen. Da müsstet ihr evtl. etwas Überzeugungsarbeit leisten oder dein und mein Lobpreisleiter sollen sich mal austauschen und er kann ihm das bestätigen.
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Gruß
Jesus_Shark
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Matze M



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BeitragVerfasst am: Sa Sep 26, 2015 8:54 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

nochmals vielen Dank für die vielen guten Tipps auch über PN.

Bzgl. der Ausgänge hast du sicher Recht.
Habe noch mal geschaut. Die analogen symmetrischen Ausgänge am Pult sind noch ungenutzt Embarassed lediglich der SPDIF geht auf den CD Recorder.
Fällt bald aber auch weg, da wir hier mittelfristig auf PC / MP3 umstellen (anderes Thema).

Da die Nebenräume und Funkkopfhörer eigentlich das gleiche Signal bekommen (lediglich im Pegel einzeln regelbar sein sollen) könnte ich das sicher über einen analogen Linepegelverteiler lösen der in einem alten Rack im Keller rumdümpelt Rolling Eyes

Ich werde mal in unseren Musikteams weiterforschen, wie so die Stimmung ist und was man sich hier zutraut.
Bin zwar eher kein Behringer Freund, aber die Produkte sind ja wohl besser und zuverlässiger geworden.

Bzgl. unserer Musikteams, so haben wir hier sehr unterschiedliche Besetzungen so dass hier sicher einige das gut handeln könnne, andere vermutlich länger auf Hilfe angewiesen sind Smile

In der Regel haben wir eine recht "standardmäßige" Musikbesetzung mit Piano (Flügel oder Keyb.) Drum, Bass (nicht immer), Gitarre (E und oder A), 2-4 Sänger (Teilweise singen Instrumentalisten mit). Selten auch mal ne Geige oder ein Saxophon (das darf dann auch mal ohne Mikro spielen).
Einen Lobpreisleiter im klassischen Sinne haben wir so nicht. Es gibt je Musikteam einen Verantwortlichen, der aber nicht zwingend technisch der versierteste ist.

In unregelmäßigen Abständen gibt es dann mal spezielle Lobpreisabende, bei denen dann etwas mehr Aufand betrieben wird, oder es kommen vereinzelt externe Musiker. Letzteres ist aber die Ausnahme und sollte erstmal keinenen Einfluss auf die Entscheidungsfindung haben.

Bin gespannt, wo das endet Cool

LG Matthias
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jesus_shark



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BeitragVerfasst am: Sa Sep 26, 2015 12:32 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Tag auch,

gerne doch.
Kurze Gedanken zu der PC Aufnahme
Du kannst ja derzeit auch schon parallel mp3 aufnehmen, einfach aus dem Ausgang vom CD-Recorder auf den Line-In vom PC. Dann mit Audacity oder anderer Favorisierter Software aufnehmen.
Wenn du aber mehr aus deiner Aufnahme herausholen willst, wäre ja sogar die ADAT Variante eine coole Möglichkeit. Wir haben es derzeit so gelöst, dass wir Stereo aufnehmen und Links/Rechts unterschiedliche Signale schicken, was dann schöne Möglichkeiten beim editieren gibt. Bei uns Links nur Sprache (also Sänger, Moderator und Prediger) und Rechts alle Instrumente und den Click den wir seitdem wir InEar haben nutzen. Das wird während der Probe nochmal nachgemischt und dann einfach aufgenommen. Hat auch den Charmanten Vorteil, dass du z.B. wenn ihr einen Gastprediger mit Übersetzung habt ihr in dem Fall Links den Gastprediger und Rechts den Übersetzer legen könnt.
Wieso ich ADAT in dem Zuge erwähne... hier hab ihr ja einmal die 16 Kanäle die ihr dann für das InEar nehmt + 8 zusätzliche. Mit einer entsprechenden Internen oder externen Soundkarte lässt sich das ganze dann sogar im Mehrkanalton aufnehmen. Dafür könnt ihr Audacity nehmen, wenn ihr jemanden habt, der sich etwas mit Programmierung auskennt (Audacity darf aus Lizenzrechtlichen Gründen ASIO-Treiber nicht nativ einbinden und das müsste man dann selbst machen, siehe hier) oder ihr kauft euch eine entsprechende Aufnahme-Software.
Der PC sollte halt Leistungsstark genug dafür sein, also auf die Mindest-/Optimalvorraussetzungen achten, die die jeweilige Software angibt.


Das mit dem Linepegelverteiler wäre doch auch ne schöne Option mehr Ausgänge frei zu machen.


Schwierigkeitsgrad
Man sollte zwar die Musiker nicht übergehen, aber von meinen Erfahrungen muss ich sagen, dass wenn du dir 3-4 mal deinen eigenen Mix gemacht hast mit den Teilen hast du es drauf. Da kann man die Musiker am Anfang ruhig an die Hand nehmen und es erklären.
Also z.B. am Anfang der Probe den grundsätzlichen Aufbau erklären und dann gleich während des Soundchecks die Musiker mitmachen lassen. (Du schickst das Signal ja sowieso pre-Fader oder sogar pre-Gain wenn der Pegel das zulässt). Somit müsstest du nur am Mischpult einpegeln und dann stellt jeder Musiker sich die Lautstärke gleich mit ein. Das geht dann reihum und während dem 1. Lied schraubt man dann doch an der Grundkonfiguration. Während der Probe muss man dann nur noch selten eingreifen.
Am Anfang erfordert das zwar umstellung aber es wird auch für die Musiker einfacher. Sie müssen nicht dauernd zu dir kommen mit "Kannst du mal das auf dem Monitor lauter machen?". Vor allem kannst du ihnen dann erklären, dass es sich manchmal lohnt anstatt 4 Kanäle lauter zu machen, den einen der stört leiser zu machen. Du verkaufst es ihnen aus Ihrer Sicht, was es für sie bringt und wie es ihnen das Leben leichter macht und während sie dann mit dem System umgehen lernen bringst du ihnen sozusagen das Mischen (in kleinem Stil) bei und sie lernen dich besser verstehen in dem was du für den FOH Mix machen musst.

Matze M hat Folgendes geschrieben:
dass ... einige das gut handeln könnne, andere vermutlich länger auf Hilfe angewiesen sind
...
je Musikteam einen Verantwortlichen, der aber nicht zwingend technisch der versierteste ist

Das hast du aber überall. Und der Vorteil ist, dass du dir die Musiker die das schon gut können mit ins Boot holen kannst, so das sie von Musiker zu Musiker das erklären können. Letzlich bringt das auch die unterschiedlichen Musiker und Teams besser zusammen indem man einander hilft.
Das der Verantworliche nicht der technisch verierteste ist, ist ja ok. Jeder bringt andere Gaben mit und gerade da arbeitet man halt am Anfang ganz stark mit denen von denen man weiß das sie Spaß an sowas haben und die helfen dann auch den anderen das Beizubringen. Das schöne ist, dass so eine Umstellung auch zusätzlich dazu beitragen kann die Einheit zwischen Technikern und Musikern vorran zu bringen.

Den externen Musikern die kommen sagt man halt vorab bescheid, dass man InEarMonitoring nutzt und findet halt noch zwei Musiker aus der Gemeinde die halt am Anfang dabei sind und unterstützen.


Die Beschriftung haben wir übrigens so ähnlich wie in diesem Bild von Aviom gemacht. Nur unten drunter.

Behringer
... also ganz ehrlich war ich seeehr skeptisch gegenüber den neuen Digitalsystemen und den IEMs von Behringer. Wir hatten in der Gemeinde bis 2009 nämlich ein altes Analogpult von Behringer und das war extrem schlecht. Wir haben nur das Pult mit einem Soundcraft ersetzt und Leute die überhaupt nix mit Musik zu tun haben sind auf uns zugekommen und haben gemeint was wir verändert haben weil es so viel besser klingt.
~2013 haben wir dann auf das X32 umgestellt und ich muss ehrlich sagen, dass wir keinen Unterschied zwischen dem analogen Soundcraft und dem X32 gehört haben. Mit den P16s sind unsere Musiker wirklich zufrieden, sogar die die das ganze professionell machen (wir haben ein paar Jungs dabei die ihre eigene Band haben und viel touren, eine Sängerin die eine Ausbildung zum vocal Coach hat und zwei die gerade die Berufsfachschule für Musik besuchen). Also in so fern bin ich mir sicher, dass ihr da mittlerweile qualitätsmäßig nichts zu befürten habt. Zumal wenn du die ADAT Lösung nimmst du das ganze ja sowieso vom Pult bis zu den P16 digital ohne Verlust fährst und dann wirklich nur noch die Kopfhörer entscheiden.

Kosten
Also ich zähle jetzt bei deiner Standard-Besetzung bis zu 9 Leute. Das ist mit dem A&H IEM ein haufen Geld, Karte brauchst du da übrigens keine, weil dein AR2412 schon ein dSNAKE Ausgang hat. Allerdings musst du bedenken, dass du in der derzeitigen Konfiguration immer noch zu jedem ME-1 ein Stromkabel ziehen musst. Erhöht deine Verkabelung auf der Bühne doch enorm. Um dem Abhilfe zu schaffen, müsstest du das ME-U dazu kaufen. Aber das kostet dich ~1700€ (das Behringer pendant - leider kein 19" Zoll Gerät, kannst du aber einfach auf eine Rackschublade schrauben - kostet nur 150€).

Also von der Rechnung her sieht das dann so aus, dass du bei A&H:
9x 700€ für Me-1 = 6300€
evtl. 1x Me-U = 1700€
GESAMT: 8000€ für 9 Personen

Bei Behringer sieht das so aus:
9x 300€ für P16-M = 2700€
evtl. 3x 38€ für P16-MB = 114€ (Montageplatten als Halterung am Mikrofonständer *)
1x Konverter P16-I = 155€ (hat auch 6 Ausgänge mit PoE)
1x PoE Verteiler P16-D = 77€ (8 Ausgänge)
1x A&H Mini Mult Out Karte = 770€
GESAMT: 3816€ für 9 Personen


* Die Montageplatten haben wir bei uns für die 5 Stück hinter der Bühne (einfach alten Mikrofonständer auseinander gebaut, Stange an der Wand befestigt und daran 5 Stück gehängt) und beim Piano. Der Schlagzeuger hat das ganze mit Metronom auf einem Notenständer liegen. Deswegen hab ichs jetzt mal bei dir für 2 Sänger & Piano dazugerechnet. Beim Bass kannst du es oben drauf legen. Bei den Gitarristen auf den Boden neben ihre DI-Box oder Effektgeräte. Die Sänger die das halt am Mikroständer haben sind halt etwas in Ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt.

Wenn du dir die Mini Multi Out Karte sparen kannst und genügend Ausgänge frei bekommst sparst du dir mit den Behringer Sachen mehr als die Hälfte des Geldes (~3000€ vs. 6300€). Sogar noch mehr wenn du das fair vergleichst mit dem ME-U dazugerechnet (weil da hab ich ja die beiden verteiler schon rein gerechnet). Dein Kassenwart wird sich freuen Wink Mit Karte ist es immer noch nur minimal mehr als die Hälfte (~3800€) und immer noch weit drunter .
Ich weiß nicht in wie weit die Behringer Preise für die Händler gestiegen sind aber vor einem Jahr hab ich mit Angebot + Verhandlung nochmal 30% von den Behringer Preisen gespart. Ob man auf A&H Nachlässe und wie viel bekommt weiß ich nicht. Also statt 3000€ hab ich vor einem Jahr 2100€ für 9 Stück gezahlt.

!!
Vergiss nicht jeweils noch deine Audio + Netzwerkverkabelung dazu zu rechnen. Ich würd dafür mal +/- 500€ bis 800€ dafür veranschlagen ohne Preise gerechnet zu haben. Je nach dem wie viel LAN-Kabel du legen musst und ob du es selbst anklemmst oder vorkonfektioniertes nimmst und dann halt 9x Stereoklinkenkabel + evtl. Gitarrenkabel und Kabelschlauch. Und evtl. noch einen Satz Kopfhörer als Grundausstattung ( 9x 30€), Aufbewahrungskasten in den du auch was Wattestäbchen und Desinfektionsmittel für die Kopfhörer legst. Evtl. brauchst du noch zusätzliche Ständer für die drei Montageplatten. Das letztere wären dann die bis 800€ Wink


Überlegung Funk
Ich weiß nicht ob das schon überhaupt auf dem Radar ist aber für Sänger ist das mit der Bewegungsfreiheit halt schon so ein Ding wenn die Kabelgebunden sind. Wenn die aber auch eurer Bühne sowieso nur an einem Platz stehen oder nur 2-3m Haben um sich zu bewegen dann ist das doch evtl. ein wenig wie mit Kanonen auf Spatzen schießen.

Ich geb nur die Erfahrung weiter ... wir haben uns damals für die günstigere LD-Systems Lösung -> weil Stereo InEar entschieden statt eine teurere von Shure/Sennheißer o.ä. Wir haben die Mei 1000 G2 und sind zufrieden damit. Ins 800Mhz Band passen da halt nur max. 5 Stück. Falls ihr noch andere Funken am Laufen habt könnte das kritisch weden. Wir haben aber damals - ohne Rack - für 4 Funken, ext. Antenne, Stromversorgung und Antennenhatlerung (da gibts ne schöne von Sennheißer zum an die Wand schrauben) 1200€ gezahlt. Ist halt Verhandlungssache Wink Definitv nicht der Onlinepreis Smile
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Gruß
Jesus_Shark
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d010101



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BeitragVerfasst am: So Sep 27, 2015 1:13 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

kommen denn die Musiker mit InEar klar?

Für manche ist InEar gewöhnungsbedürftig (Körpergeräusche, probleme mit gleichgewicht, verbindung zum publikum geht verloren, usw..). Daher sollten die Musiker vorher unbedingt intensiv testen, bevor ihr in was "größeres" investiert.

Wir haben ein Personal Monitor System von MyMix (mymixaudio.com).
Jeder Musiker kann sich seinen Mix selbst einstellen. Nach 2-3 Anläufen klappt das problemlos, ohne Techniker. Die Musiker haben teils InEars von Shure (SE 215/315) oder angepasste zb 64-Ears.

Wir haben momentan alles Kabel gebunden, wollen aber Gesang auch irgendwann auf Wireless umstellen (ist halt immer eine Kostenfrage).

Gruß,
Daniel
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jesus_shark



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BeitragVerfasst am: So Sep 27, 2015 7:57 pm    Titel: Antworten mit Zitat

d010101 hat Folgendes geschrieben:
kommen denn die Musiker mit InEar klar? ...Körpergeräusche, probleme mit gleichgewicht, verbindung zum publikum geht verloren, usw..

Also ich hab ja selbst auch damit gespielt (weil ich immer mal wieder eingesprungen bin bis wir genug Musiker hatten, dass ich mich komplett auf die Technik konzentrieren konnte) und wenn man schon mal Musik über Ohrstöpsel gehört hat kennt man das ja eigentlich schon. Körpergeräusche hab ich so nie festgestellt außer es war zu leise, aber dann war es sowieso meistens zu leise. Gleichgewicht kann ich nicht nachvollziehen - hab ich auch im Team noch nie gehört.
Verbindung zum Publikum geht verloren
Wir könnten jetzt ja darüber diskutieren ob unser Publikum wirklich die Leute vor der Bühne sind oder ob wir nicht viel mehr vor Gott treten Wink Aber ich weiß natürlich worauf du hinaus willst. Das haben wir ganz einfach gelöst:
Ihr nehmt einfach zwei Kleinmembran Kondensatormikrofone und hängt/schraubt die links und rechts neben/auf die Bühne und richtet sie etwas über die Köpfe vom Publikum (wenn ihr es zu niedrig richtet, werdet ihr zu viel Klatschen und zu wenigen Singen drauf haben). Mix-Gruppe erstellt und auf einen Kanal des IEM gelegt. So ein Set bekommst ihr für 50€ + Kabel. Wir haben das ganze bei uns fest an die Wand geschraubt. Da gibt's ne schöne Halterung von Sennheißer aber du kannst auch was billiges aus dem Baumarkt nehmen bei dem du nur aufpassen musst, dass eine Gewindeschraube für die Mikronfonhalterung in das Loch passt.

d010101 hat Folgendes geschrieben:
Wir haben ein Personal Monitor System von MyMix (mymixaudio.com).
Jeder Musiker kann sich seinen Mix selbst einstellen. Nach 2-3 Anläufen klappt das problemlos, ohne Techniker.

Wie läuft das bei MyMix... habt ihr da das Zwischenteil IEX-16L(-A)? Fahrt ihr das digtial oder anaolg an? Nutzt ihr das komplett?
Mir ist das Teil auch schon mal in einer Anzeige aufgefallen aber das war preislich bei uns nicht drin. Ist ja "nur" ein 100er günstiger als das A&H, kann dafür aber sehr viel mehr. Was mir sehr gefallen hat war die Möglichkeit mit der Mehrspuraufnahme und den vielen Profilen.

d010101 hat Folgendes geschrieben:
Die Musiker haben teils InEars von Shure (SE 215/315) oder angepasste zb [19]64-Ears.

Diese Wahl kann ich voll bestätigen. Gerade letztere sind ein Ohrenschmaus wenn man sich was gutes tun will und dafür ein bisschen Geld zur Seite legt. Ansonsten sind die Shure auch sehr gut. Einzig für Schlagzeuger und Bassisten bin ich bei den Shure nicht überzeugt. Da lieber so geschlossene große Ohrmuscheln. Für diese Gruppe lohnen sich die 70€ mehr nämlich sonst nicht (gegenüber regulären Ohrstöpseln). Meine Erfahrung.
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Gruß
Jesus_Shark
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d010101



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BeitragVerfasst am: Mo Sep 28, 2015 10:55 am    Titel: Antworten mit Zitat

hi,

ich wollte quasi nur darauf hinweisen, dass nicht jeder sofort mit InEars klar kommt :-) Wobei das nach meiner Erfahrung eher bei den Sängern-/innen der Fall ist, weniger bei den übrigen Musikern...

Wir haben bisher die Inputs der MyMix-Mixer genutzt (jeder Mixer hat 2 Inputs). Also bei Keys, zb einfach aus dem Link-Out der DI-Box in den Input des MyMix. Seit einigen Tagen haben wir auch das IEX-16 in der analog Variante. Das ist aber noch nicht im Einsatz. Vermutlich kommt das zum FoH Platz, und wir befüllen die Inputs dann von dort. Alternativ wäre ein Splitter bei der Stagebox (kostet aber auch wieder extra Geld..)

Was auch gut ist, ist die Power-over-Ethernet Fähigkeit. D.h. wir haben einen PoE-Switch und müssen nur mit einem Netzwerk-Kabel zum MyMix. Keine Netzteile!!

Wir haben darüber auch schon Mitschnitte gemacht. Ist ok, wenn man zb prüfen will, was man denn so gespielt hat :) Für einen Demo/Live Mitschnitt würde ich jedoch lieber über eine DAW aufnehmen wollen. Grade weil wir bei den Drums einen Drum-Mix auf das MyMix geben (vom FoH, dort steht aktuell auch ein MyMix) und nicht jedes Mikro (Kick,Snare,HH,..) direkt einspeisen.

Ich find die A&H Lösung natürlich auch gut, weil alles kompatibel, keine zusätzlichen Splitter/Inputs usw notwendig...Wenn man halt mal den Hersteller wechselt, dann muss man das ganze System wechseln...da ist das MyMix dann wieder im Vorteil.

Egal was man nutzt..aus meiner Erfahrung ist es für die Band wesentlich besser, der Ton-Mann hat weniger Stress, lohnt sich also echt, kostet aber leider auch immer noch einiges an Geld.
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Matze M



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BeitragVerfasst am: Fr Okt 02, 2015 5:22 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

also hier ein kleiner Zwischenbericht von letztem Sonntag.

Der Pianist (auch Techniker) hat sich seinen Monior (wie schon öfters mal) mit der One Mix App eigenständig engestellt,
Hat prima geklappt.

Der Gitarrist hatte die drahtgebundene In Ear Variante (Behringer Kopfhörerverstärker und soweit ich weiß Sennheiser "Stöpsel") getestet.
Leider ist die App zwischendurch ausgestiegen...

Insgesamt ergab die Umfrage bei den Msikern aber das das gerne getestet werden soll, es besteht also Offenheit dafür...

Wir testen am Sonntag und die nächste Zeit weiter.

Ich werden berichten.

MfG MM
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Und ich werde dem Getöne deiner Lieder ein Ende machen, und der
Klang deiner Lauten wird nicht mehr gehört werden. Hesekiel 26,13
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jesus_shark



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BeitragVerfasst am: Mi Okt 07, 2015 11:36 am    Titel: Antworten mit Zitat

d010101 hat Folgendes geschrieben:
Was auch gut ist, ist die Power-over-Ethernet Fähigkeit. D.h. wir haben einen PoE-Switch und müssen nur mit einem Netzwerk-Kabel zum MyMix. Keine Netzteile!!

Jo... das nutzen wir auch. Ist ne richtig geniale Sache, dass das eingebaut wurde - ich glaube das mittlerweile alle IEM-Hersteller das anbieten.


d010101 hat Folgendes geschrieben:
Ich find die A&H Lösung natürlich auch gut, weil alles kompatibel, keine zusätzlichen Splitter/Inputs usw notwendig...Wenn man halt mal den Hersteller wechselt, dann muss man das ganze System wechseln...da ist das MyMix dann wieder im Vorteil.

Das ist richtig. Deshalb würde ich euch allen den Tipp geben, gleich am Anfang zu schauen was es für möglichkeit gibt Signale in das System einzuspeisen. Ist das ganze nur proprietär oder gibt es eine extra-Komponente die einzelne Signale (also z.b. 16 XLR-Buchsen) oder noch besser Signale per ADAT o.ä. entgegennehmen kann. Und wie teuer diese ist. ... deswegen hatte ich das oben in die Rechnung aufgenommen - bei A&H gibt es dafür das Me-U aber kostet dich halt gleich 1700€. Bei Behringer machst du halt eine Null hinten weg Wink
Solange mein keinen gescheiten PC mit DAW hat finde ich die MyMix Sache zum Mitschnitt genial. Das wäre für mich jetzt der größte Vorteil von dem System.


Noch zur Ergänzung... so sieht das mit der Beschriftung bei uns aus:

großes Bild
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Gruß
Jesus_Shark
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jesus_shark



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BeitragVerfasst am: Di Nov 10, 2015 9:56 am    Titel: Antworten mit Zitat

Mal zur Nachfrage ... wie laufen eure Experimente? Habt ihr euch schon entschieden?
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Gruß
Jesus_Shark
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Matze M



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BeitragVerfasst am: Di Jan 05, 2016 1:42 pm    Titel: Zwischenstand In Ear Monitoring und personal Monitoring Antworten mit Zitat

Hallo,

hier mal ein kleiner Zwischenstand:

Eines unserer Lobpreisteams (das das Ganze auch ins Rollen brachte) hat sich jetzt für eigene Poroben u.s.w. nach einigen Tests für das Behringer System entschieden.
Dort haben sich die einzelnen Bandmitglieder je ein eigenes P16-M und hochwertige In Ears geholt. Diese bringen Sie in den Gottesdienst mit, wenn sie dran sind. Da sie derzeit keinen Proberaum haben, steht uns das P16-I derzeit als quasi Dauerleihgabe zur Verfügung. Very Happy
Wir werden daher wohl aller voraussicht nach die A&H Mini Multi Out Karte holen und wenn das Budget reicht noch 1-3 P16-M und dann später nachrüsten, damit alle Bands das voll nutzen könnten.

Die Idee ist für den Start parallel fahren zu können.
Die eine Band komplett in Ear, andere Bands ggf. gemischt, andere "old school" über die Monitore.

Uns bleibt somit am Pult die Möglichkeit erhalten eine ausreichende Zahl an Monitoren unabhängig vom In Ear zu betreiben und einen geschmeidigen Übergang zu schaffen, die Flexibilität zu erhalten etc.

Also vielen Dank noch mal für all die guten und konstruktiven Infos.

Weitere Erfahrungsberichte sind aber weiter willkommen, denn davon profitieren wir ja letztlich alle.

LG und ein gesegnete neues Jahr

Matthias
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Matze M



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BeitragVerfasst am: Mi März 23, 2016 9:42 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

kleiner Zwischenbericht:

Wir hatten mal zum Test für ein paar Tage die MMIO Karte im Pult.
Sehr Cool.

Da wir aber seitens der Gemeindeleitung noch keine "Freigabe" haben mussten wir diese dann mal wieder zurücksenden, da mal eben knapp 800 Euros privat finanzieren, schwierig Crying or Very sad

Zwischenzeitlich haben wir mit den Equipment der Band und den Behringer X32 (siehe auch anderer Thread) mit einigen Musikern mal eine Testsession gemacht, die überwiegend auf positive Reaktion stieß.

Ich berichte weiter

LG MM
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AndreL



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BeitragVerfasst am: Mi Apr 13, 2016 7:31 pm    Titel: Personal Monitoring per Fischer Amps und App Antworten mit Zitat

Hallo,

würde als einfache, kostengünstige und flexibelste Lösung nicht auch ein Body Pack von Fischer Amp und als Fernsteuerung die App für IPad oder Tablet sein?

Bei Mackie gibt es fürs IPhone eine App die den Nutzer berechtigt nur seinen Mix zu bearbeiten um Fehlbedienung ausschließlich auf diesen Mix zu beschränken.

Für mich sind die ganzen extra angebotenen Systeme immer keine flexible Lösung weil es nur als Ganzes funktioniert und zu viel Elektronik besitzt, die Anfällig für Störungen ist.

Ich würde immer ein flexibeles System immer bevorzugen um schnell und einfach reagieren zu können.
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Matze M



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BeitragVerfasst am: Di Apr 19, 2016 12:08 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Andre,

vom Prinzip war das auch unser erster Ansatz.
Wir hatten das auch getestet (von Allen Heath gibt es eine solche App, Behringer hat günstige Kopfhörer Amps).
Schlagzeuger, Pianist und Gittarist

Leider hatten wir zwischenzeitlich da WLAN Aussetzer, so dass der Schlagzeuger dann nicht mehr selber regeln konnte.

Bedeutet dann auch, dass man mehrere IPADS braucht und ne Menge mehr Monitorkanäle am Pult.

Für die Musiker die sich das auf der Bühne mit den IPAD nicht zutrauen (ist ja doch etwas komplizierter zu bedienen als so ein Behringer Personal Monitor Teil) müsste das dann wieder vom Pukt aus geschehen.
Da ja auch wir Techniker das nur als "Hobby" machen und es hier sehr unterschiedliche Wissensstände gibt, stoßen einige da dann an ihre Grenzen...

Beide Ansätze haben vor und Nachteile, ich denke aber, dass bei uns die Entscheidung zwischen dem Behringer Personal Monitorsystem oder der traditionellen Monitornutzung fällt.

Wahrscheinlich ist aber ein Mischbetrieb, da es einige geben wird, die das in Ear nicht nutzen wollen.
Zudem haben wir ja auch Gastmusiker oder vom Kindergottesdienst wird das Programm mitgestaltet, oder Sonderveranstaltungen mit vielen "Fremdnutzern" wie z.B. Hochzeiten, Allianzveranstaltungen etc.

Aber: Ich bin sehr dankbar für alle Anregungen und Erfahrungsberichte aus dem Forum.
Bitte weiter her damit!

LG MM
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Matze M



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BeitragVerfasst am: Fr Nov 11, 2016 1:04 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,
ich mal wieder.
Hatte ja angedroht, weiter bericht zu erstatten...

Wir haben jetzt einer sich auflösenden Band günstig das Behringer Zeug abgekauft und die Karte fürs Pult von der Gemeinde genehmigt bekommen Smile
Seit ca. 3 Wochen haben wir das System nun am Start.
Wir haben reines In Ear und gemischt Setup gehbat, beides geht sehr gut und ermöglicht den Musikern hier einen einfachen Übergang und die Nutzung dessen mit dem Sie sich sicherer fühlen.
Allgemein wird es aber sehr gut angenommen.
Der Bühnensound wird gut reduziert und die Techniker am Pult entlastet, da kaum noch Monitormix nötig Smile

Mal sehen, was die Zeit noch bringt, vielleicht berichte ich noch mal.
Ansonsten noch mal Danke für alle Infos und Erfahrunsberichte, die in unserem Entscheidungsprozess hilfreich waren!

MM
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